Aktuelles

  • Man vermutet nicht, wie italienisch Innsbruck einmal war. Die italienischen Geschäfte, Studentenvereine und Gasthäuser, die italienischen Studierenden, Arbeiterinnen und Arbeiter, Dienstbotinnen und Beamte in Innsbruck gaben der Stadt eine unverkennbar italienischsprachige und kulturelle Note. Der Stadtspaziergang führt uns zu Wegmarkierungen einer vergangenen Ära, die heute noch in Spuren an Innsbruck ablesbar sind und ist eine Veranstaltung des Volkskunstmuseum in Kooperation mit dem Zentrum für Migrant*innen in Tirol. Kommende Termine: Do.…

  • Seit dem Spätmittelalter ist Tirol ein mehrsprachiges Land. Der Kontakt zwischen den deutsch- und den italienischsprachigen Gebieten ist intensiv, die kulturellen und sprachlichen Unterschiede spiegeln die Vielfalt des Landes wider. Im 19. Jahrhundert führen politische und wirtschaftliche Veränderungen zu einer verstärkten Migrationsbewegung. Viele Trentinerinnen und Trentiner ziehen in den nördlichen Landesteil, um dort im Eisenbahnbau, im Baugewerbe oder in der Textilindustrie zu arbeiten oder eine Ausbildung zu absolvieren. Innsbruck wird…

  • Auf Rundgängen durch Innsbrucks Stadtteile wird die Geschichte der Arbeitsmigration zwischen 1960 und 1990 lebendig. Folgende Spaziergänge werden angeboten: Auf den Spuren der Migration: Wohnen in St. Nikolaus: Der Rundgang informiert über die Entstehung der Anwerbeabkommen, den Zugang zum Wohnraum, Wohnverhältnisse und erste Geschäftsgründungen durch MigrantInnen. Arbeit und Migration rund um den Sillpark: Bis 1983 befand sich beim heutigen Sillpark die „Innsbrucker Spinnfabrik Herrburger und Rhomberg“, bei der zahlreiche ArbeitsmigrantInnen…

  • Angefeindet wegen der Herkunft, angegriffen wegen der Hautfarbe, ausgegrenzt wegen der Kultur, diskriminiert wegen der Religion: Rassismus ist nach wie vor ein Teil der heutigen Gesellschaft. Dabei steht es im ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Die Realität sieht leider anders aus. Daher erinnern wir uns jährlich am Internationalen Tag gegen Rassismus der Opfer des Massakers von Sharpeville.…

  • ARAtirol ist entsetzt über die rassistische Zeichenvorlage für Tiroler VolksschülerInnen mit Verwendung des N-Wortes, die das TIBS bis vor wenigen Tagen zur Verwendung im Unterricht anbot. Dass gerade beim Erwerb von Grundfertigkeiten rassistische Vorlagen angeboten werden ist bezeichnend: so lernen die Kleinen nicht nur schwungvoll die Schreibschrift, sondern ganz nebenbei auch noch in Gesellschaft und Strukturen eingewobenes diskriminierendes Gedankengut. Seit Monaten wird medial über die Black Lives Matter Bewegung ausgehend…

  • WERTEDIALOGE: Raum für respektvolle Auseinandersetzung

      Auch 2021 bietet das ZeMiT wieder die Möglichkeit, im Rahmen von kostenlosen, zwei- bis dreistündigen Workshops spielerisch Werte und Geschichten der Teilnehmenden zu entdecken, persönliche und gemeinsame Werte ins Gespräch zu bringen und lebendig umzusetzen. Zum Einsatz kommt das Brettspiel „Das Haus der gemeinsamen Werte“. Ausgebildete TrainerInnen sind für die Durchführung in Innsbruck und verschiedenen Gemeinden Tirols verantwortlich und sind geschult darin, das Spiel auf die Bedürfnisse und das…

  • Migrationsgeschichten aus Tirol: Interaktives Online-Angebot für Schulen

      Migration ist Teil der Geschichte Tirols. Die Ausstellung hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol gibt Einblick in die Geschichte der Arbeitsmigration der 1960er und 1970er Jahre und ist seit 2018 als online – Ausstellung in vier Sprachen verfügbar. Erinnerungen von ZeitzeugInnen werden im Videoformat gezeigt und mit Erinnerungsstücken, Dokumenten und historischen Fakten in Verbindung gebracht. hier-zuhause.at wurde 2020 um ein vielfältiges, fächerübergreifendes, interaktives Angebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 13…

  • Tiroler Chronist: VON DER WANDERARBEIT ZUR ARBEITSMIGRATION

      ZeMiT war Kooperationspartner bei der aktuellen Ausgabe des Tiroler Chronisten „Von der Wanderarbeit zur Arbeitsmigration“. Inhalte der Ausgabe sind Lebens- und Arbeitsbedingungen zugewanderter Arbeiterinnen und Arbeiter sowie der Bedarf an Zuwanderung für die Wirtschaft in Tirol im historischen Verlauf seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Wanderarbeit, „Gastarbeit“ und Arbeitsmigration stehen dabei im Fokus. Die Inhalte der Ausstellung DANKE FÜRs KOMMEN werden im Heft von zahlreichen AutorInnen ergänzt und vertieft und…

  • AST - Sprechtag am 11. November in Kitzbühel

    Die Anlaufstelle für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen lädt ein:    

  • TKI open 21_ausbaden: Projekte werden gesucht

    Die neue TKI open Ausschreibung ist da und steht unter dem Thema „ausbaden“. Gesucht werden Kunst- und Kulturprojekte, die Konsequenzen aber auch Auswege aus der Klima- und Coronakrise in den Blick nehmen und die im weitesten Sinne etwas “ausbaden”. Einreichfrist ist der 10.10.2020, der Fördertopf wurde dieses Jahr auf 100.000 € erhöht. Mehr Informationen Postkarte