Aktuelles

  • VERANSTALTUNGSREIHE: DER BOSNIEN-KRIEG 30 JAHRE DANACH: PERSPEKTIVEN AUF EIN DIALOGISCHES ERINNERN

    Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Zeitgeschichte und Osteuropa-Zentrums der Universität Innsbruck, in Kooperation mit ZeMiT/DAM Vor 30 Jahren, im April 1992, brach der Bosnien-Krieg aus und machte Bosnien-Herzegowina (BiH) zu einem weiteren Kriegsschauplatz auf dem Balkan. Er verlief mit der knapp vierjährigen Belagerung Sarajevos und dem Massaker von Srebrenica besonders brutal. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag beurteilte es später als Völkermord. Heute gilt es als…

  • MIGRATION | STAATSBÜRGERSCHAFT | RELIGION

    Präsentation der Buchreihe "Migration &..." der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung (KMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaft (ÖAW) und der beiden ersten Bände: Migration & Staatsbürgerschaft und Migration & Religion. Eine Veranstaltung der KMI der ÖAW gemeinsam mit ZeMiT in Kooperation mit dem Haus der Begegnung und der Univ. Innsbruck: Institut für Erziehungswissenschaft, Institut für Zeitgeschichte, Institut für Soziologie, Institut Islamische Theologie und Religionspädagogik, Forschungszentrum Migration & Globalisierung    Mi…

  • DER 51 NEWSLETTER MÄRZ 2022 ist online!

    Flucht „Wir haben unser Zuhause und damit die Vertrautheit unseres Alltags verloren. Wir haben unseren Beruf verloren und damit das Vertrauen eingebüßt, in dieser Welt irgendwie von Nutzen zu sein. Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Natürlichkeit unserer Reaktionen, die Einfachheit unserer Gebärden und den ungezwungenen Ausdruck unserer Gefühle. Wir haben unsere Verwandten in den polnischen Ghettos zurückgelassen, unsere besten Freunde sind in den Konzentrationslagern umgebracht worden,…

  • Stadtspaziergänge 2022

      Auf Rundgängen durch Innsbrucks Stadtteile wird die Geschichte der Arbeitsmigration zwischen 1960 und 1990 lebendig. Folgende Spaziergänge werden angeboten: Auf den Spuren der Migration: Wohnen in St. Nikolaus: Der Rundgang informiert über die Entstehung der Anwerbeabkommen, den Zugang zum Wohnraum, Wohnverhältnisse und erste Geschäftsgründungen durch MigrantInnen. Arbeit und Migration rund um den Sillpark: Bis 1983 befand sich beim heutigen Sillpark die „Innsbrucker Spinnfabrik Herrburger und Rhomberg“, bei der zahlreiche…

  • Vernissage heimatloser

    „Heimat ist, wo man frei ist.“ Ausstellungseröffung heimat<loser am 2. November im Landhaus 2 Am Vormittag des 2. November fand sich eine interessierte Runde zur Eröffnung der Ausstellung heimat<loser im Landhaus 2 ein. Landesrätin Gabriele Fischer ließ es sich trotz sehr engem Zeitplan nicht nehmen, die Ausstellung zu eröffnen.   LRin Gabriele Fischer mit dem Kuratorenteam / Andrea Possenig-Moser, Michaela Nindl, Gerhard Hetfleisch. Foto: Land Tirol/ Presse  „Die Ausstellung zeigt…

  • heimatloser: Poetry Slam mit Schüler:innen

    Begleitend zur Ausstellung heimat<loser fanden Poetry Slam Workshops an der Mittelschule Ilse-Brüll-Gasse in Innsbruck statt. Martin Fritz, freischaffender Schriftsteller, Performer und Literaturwissenschafter, führte die Schüler:innen in die Kunst des Poetry Slam ein. Die Stimmen der jungen Menschen zum Thema Heimat und ihre Texte rückten in den Vordergrund, in welcher Sprache geschrieben und gelesen wurde, entschieden die Schüler:innen selbst. Das Ergebnis sind engagierte Texte, persönliche Perspektiven, ganz viel Mut und berührende…

  • Ausstellung ab Oktober 2021

    heimat<loser Eine Ausstellung des Zentrums für Migrantinnen und Migranten in Tirol - ZeMiT, des Dokumentationsarchivs Migration Tirol - DAM und der Anti-Rassismusarbeit Tirol - ARAtirol.   heimat<loser scheint schwer zu entziffern und doch ist der Titel nicht abstrakt: Viele kurze Zitate, in eine historische Perspektive eingebettet, geben lebendige, überraschende, lustige bis traurig gestimmte und zugleich immer klare Antworten. Es sind Worte jener, die – freiwillig oder auch nicht – „entheimatet“ sind.…

  • Man vermutet nicht, wie italienisch Innsbruck einmal war. Die italienischen Geschäfte, Studentenvereine und Gasthäuser, die italienischen Studierenden, Arbeiterinnen und Arbeiter, Dienstbotinnen und Beamte in Innsbruck gaben der Stadt eine unverkennbar italienischsprachige und kulturelle Note. Der Stadtspaziergang führt uns zu Wegmarkierungen einer vergangenen Ära, die heute noch in Spuren an Innsbruck ablesbar sind und ist eine Veranstaltung des Volkskunstmuseum in Kooperation mit dem Zentrum für Migrant*innen in Tirol. Kommende Termine: Do.…

  • Seit dem Spätmittelalter ist Tirol ein mehrsprachiges Land. Der Kontakt zwischen den deutsch- und den italienischsprachigen Gebieten ist intensiv, die kulturellen und sprachlichen Unterschiede spiegeln die Vielfalt des Landes wider. Im 19. Jahrhundert führen politische und wirtschaftliche Veränderungen zu einer verstärkten Migrationsbewegung. Viele Trentinerinnen und Trentiner ziehen in den nördlichen Landesteil, um dort im Eisenbahnbau, im Baugewerbe oder in der Textilindustrie zu arbeiten oder eine Ausbildung zu absolvieren. Innsbruck wird…

  • Auf Rundgängen durch Innsbrucks Stadtteile wird die Geschichte der Arbeitsmigration zwischen 1960 und 1990 lebendig. Folgende Spaziergänge werden angeboten: Auf den Spuren der Migration: Wohnen in St. Nikolaus: Der Rundgang informiert über die Entstehung der Anwerbeabkommen, den Zugang zum Wohnraum, Wohnverhältnisse und erste Geschäftsgründungen durch MigrantInnen. Arbeit und Migration rund um den Sillpark: Bis 1983 befand sich beim heutigen Sillpark die „Innsbrucker Spinnfabrik Herrburger und Rhomberg“, bei der zahlreiche ArbeitsmigrantInnen…