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Flucht

„Wir haben unser Zuhause und damit die Vertrautheit unseres Alltags verloren. Wir haben unseren Beruf verloren und damit das Vertrauen eingebüßt, in dieser Welt irgendwie von Nutzen zu sein. Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Natürlichkeit unserer Reaktionen, die Einfachheit unserer Gebärden und den ungezwungenen Ausdruck unserer Gefühle. Wir haben unsere Verwandten in den polnischen Ghettos zurückgelassen, unsere besten Freunde sind in den Konzentrationslagern umgebracht worden, und das bedeutet den Zusammenbruch unserer privaten Welt.“ (Arendt, Hannah, 1943: We Refugees)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Viktor Forgacs on Unsplash

Die Erfahrung der Flucht erscheint mit jeder neuen Krise der Vertreibung und Zerstörung als eine  unheilbare Zäsur im Leben jener, die in die Flucht getrieben werden. Einzig der Akt der Aufnahme von geflüchteten Menschen bleibt wandelbar und gestaltbar. In der Hoffnung, hier aus Erfahrung klüger zu werden, menschlicher und mutiger.

 

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